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Volha Hapeyeva schreibt eindringlich und pointiert über das Aufwachsen in der zerfallenden UdSSR.

Artikelnummer: 978-3-99059-073-7 Kategorien: , Schlagwörter: , , ,

Beschreibung

In ihrem autobiografisch gefärbten Roman erzählt die belarussische Autorin Volha Hapeyeva über eine Kindheit und Jugend in der zerfallenden UdSSR Ende der 1980er-, Anfang der 1990er-Jahre. Mit Leichtigkeit, Ironie und feinem Witz bringt sie uns die Tücken des Lebens in Minsk in (post)sowjetischen Zeiten näher. Wie mit Phantasie und Einfallsreichtum der von Mangel geprägte Alltag gemeistert wird und aus einem ungelenken Mädchen auf einem Kamel eine feministische, politische Frau wird, bringt Hapeyeva kurzweilig zu Papier. Gleichzeitig liest sich das Buch auch als einprägsame Geschichtsstunde über Belarus.

Für ihr kritisches Essay „Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils“ wurde Volha Hapeyeva 2022 mit dem wortmeldungen-literaturpreis ausgezeichnet. Die Autorin lebt seit 2020 im Exil in Deutschland und Österreich.