Das Schwarz an den Händen meines Vaters
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Lena Schätte über die sogenannten einfachen Verhältnisse
Beschreibung
„Motte“, die Ich-Erzählerin, hat zwei Väter: Den coolen, der schnell rennt, alle Verstecke kennt und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt und den besoffenen. Aber – wie die Mutter gern betont – war das mit dem zu viel Alkohol eigentlich bei allen Männern in der Familie so. Auch Motte trinkt längst mehr, als ihr gut tut und verbringt als junge Frau Nächte schlafend im Stiegenhaus, weil sie das Türschloss nicht mehr findet. Nur ihr Bruder schaut regelmäßig nach ihr. Als bei Mottes Vater Krebs im Endstadium diagnostiziert wird, möchte sie sich verabschieden: Vom Vater und vom Alkohol. Ein Buch über die Schwierigkeiten, in „einfachen“ Verhältnissen zu leben.
Lena Schätte nimmt von 24. bis 28. Juni 2026 an den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur (Ingeborg-Bachmann-Preis) teil.
Lena Schätte hat den Bachmannpreis 2026 gewonnen.





