Das giftige Glück
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Gudrun Lerchbaum macht den Bärlauch zum Todes- und Glücksboten.
Beschreibung
Ein bisher unbekannter Pilz befällt den Bärlauch in den Wäldern in und um Wien. Einerseits beschert dir sein Genuss den Rausch deines Lebens, die pure Euphorie und Ekstase. Andererseits bringt er dich um, da er ausnahmslos tödlich wirkt. „Viennese Weed“ ist bald in aller Munde (was für ein Wortspiel!), trotz Sammelverbot häufen sich die Todesfälle. Nicht nur die Partyszene entdeckt die ultimative Droge für sich, „versehentliche“ Vergiftungen sind auch eine gute Möglichkeit, lästige Langzeitfeind*innen loszuwerden. Und schließlich bietet sich Kranken und Verzweifelten damit ein Ausweg aus ihrem Leiden an. Selbstbestimmtes Sterben in einem letzten Rausch. Das möchte auch die unheilbar kranke Olga, die von ihrer Freundin Kiki aufopfernd gepflegt wird. Kiki lernt beim illegalen Bärlauch Sammeln im Wald schließlich die dreizehnjährige Jasse kennen und freundet sich mit ihr an. Auch Jasse sammelt den verseuchten Bärlauch nicht für sich selbst…
Nominiert für den Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur 2022.





