Keine Taverne, sondern das Depot Talstraße im deutschen Aachen ist die Kulisse für den Höhepunkt der jährlichen CRIMINALE, dem „Tango Criminale“. Bei der Krimipreis-Gala werden die Friedrich-Glauser-Preise vergeben und natürlich ausgelassen gefeiert.

Die CRIMINALE wird jährlich von „Syndikat“ veranstaltet, einem Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur, der von Krimiautorinnen und -autoren gegründet wurde und etwa 750 Mitglieder hat. Die Veranstaltung versteht sich als Autorenkongress, der als Plattform für intensiven Austausch und Fortbildung dient. Aber auch als Krimifestival für Fans dieses abwechslungsreichen Genres. Von 10.-13. April 2019 können sie sich bei vielfältigen Veranstaltungen in ganz Aachen einen Überblick über Klassiker und Neuerscheinungen verschaffen.

Bei der Abschluss-Gala, dem „Tango Criminale“, am 13. April werden die Friedrich-Glauser-Preise vergeben, die – neben dem Deutschen Krimipreis – zu den wichtigsten Krimipreisen im deutschsprachigen Raum zählen. Benannt sind sie nach dem Schweizer Schriftsteller Friedrich Glauser, der mit seinen „Wachtmeister Studer“-Romanen als der Begründer des deutschsprachigen Krimis gilt.

Auf Wunsch werden die höchstdotierten Autorenpreise für Kriminalliteratur in bar, in nicht durchlaufend nummerierten kleinen Scheinen übergeben!

Auf der Shortlist in der Kategorie „Bester Kriminalroman des Jahres“ stehen 2019 unter anderem die österreichische Autorin Alex Beer mit „Die rote Frau“, dem zweiten Fall für ihren bärbeißigen Ermittler August Emmerich. Und der deutsche Erzähler Max Bronski mit „Oskar“, einem Kriminalroman über einen scheinbar toten Mann, der ohne Gedächtnis auf der Suche nach sich selbst und seiner Geschichte ist. Der Wiener David Krems ist in der Kategorie „Krimidebüt“ mit seinem Roman „Falsches Licht“ nominiert. Ein Buch über Liebe, Verrat und Geheimnisse und eine Hommage an die analoge Fotografie.