Bereits zum neunten Mal ist Wien Schauplatz des Lesefestivals „StadtLesen“, das in 25 Städten in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien mit seinem markanten Bücherturm Station macht. Belebte Innenstadtplätze werden zu „Lesewohnzimmern“ gemacht, die bei freiem Zu- und Eintritt genutzt werden können.

Schon seit neun Jahren arbeitet Sebastian Mettler mit seiner Innovationswerkstatt, die das Projekt „StadtLesen“ initiiert hat, gegen die „Entphantasierung“ der Gesellschaft. „StadtLesen“ macht das Thema „Lesen“ in der Öffentlichkeit sichtbar und schenkt den Besucherinnen und Besuchern Lesezeit. In Wien findet „StadtLesen“ heuer von 14.-17. September in Wien Mitte im 3. Wiener Gemeindebezirk statt. Aus dem gut bestückten Bücherturm kann eine bunte Auswahl aus insgesamt 3.000 Büchern entlehnt und vor Ort durchgeschmökert werden. Gemütliche Lesemöbel laden zum Verweilen ein. Da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Einfach Sitzsack schnappen und loslesen!

Als Rahmenprogramm finden Lesungen statt. Am Eröffnungstag liest das Autorenduo B. C. Schiller aus seinem Thriller „Targa – Der Moment, bevor du stirbst!“ und Georg Fraberger stellt sein Buch „Wie werde ich Ich“ vor. Am 15. September lautet das Motto „Integration“. Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen, selbst verfasste Texte in ihrer Muttersprache zu präsentieren. Abends lesen Barbara Rieger und Alain Barbero aus „Melange der Poesie“. Der „Familienlesetag“ am Sonntag steht zum Abschluss des Lesefestivals ganz im Zeichen der Kinder- und Jugendliteratur.

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Das Foto zum diesem Beitrag stammt von der „StadtLesen“-Homepage, Copyright Innovationswerkstatt.