Daniel Wisser und seinen packenden Roman „Königin der Berge“. Was nach abgedroschenem Heimatfilm an einem verregneten Sonntagnachmittag klingt, ist für den Protagonisten ein Synonym für seine Krankheit.

So verschieden die für die Shortlist und den Debütpreis nominierten Bücher in ihren Erzählperspektiven und Sprachrhythmen sind, gab es 2018 auch auffällige Gemeinsamkeiten: Die Themen drehten sich entweder um Heimat oder um Krankheit. Ausgezeichnet wurden schließlich Bücher aus beiden Sphären.

Der Österreichische Buchpreis ging an Daniel Wisser. In seinem Buch „Königin der Berge“ erzählt er von Herrn Turin, der, an Multipler Sklerose erkrankt und an den Rollstuhl gefesselt, sein Leben im Pflegeheim verbringt. Sein Lebensziel ist, seinem Leben in der Schweiz mittels Sterbehilfe ein Ende zu setzen. Nicht leicht, wenn man ständig auf Hilfe angewiesen ist. Herr Turin erzählt uns über seinen Alltag im Heim und ist dabei gerade so ironisch, zynisch, witzig und ekelhaft, dass die bedrückenden Themen – Krankheit, Vergänglichkeit, Tod – für die Leserinnen und Leser erträglich bleiben. Letztlich ein vitales Buch und ein Plädoyer für das Leben.

Marie Gamillscheg hat den Debütpreis erhalten. „Alles was glänzt“ erzählt den Niedergang eines einstmals vom Bergbau lebenden Dorfes. Das Bergwerk ist längst geschlossen und stellt nun aufgrund möglicher Einstürze eine Gefahr für die BewohnerInnen der Bergbausiedlung dar. Das Leben im Dorf hat sich unwiderruflich verändert, wie das Schicksal der verschiedenen Figuren zeigt. Kann der Regionalmanager mit seiner Arbeit neue Perspektiven schaffen?

Wenn Sie mehr über die großartigen Bücher wissen möchten, die auf der Long- und Shortlist für den Österreichischen Buchpreis sowie für den Debütpreis nominiert waren, dann holen Sie bei uns kostenlos die Broschüre mit Leseproben der insgesamt 13 Titeln ab.

Sie werden darin unter anderem auch so bekannte Namen, wie Robert Seethaler, Arno Geiger oder Heinrich Steinfest finden. Josef Winkler ist mit seinem neuen Buch „Lass dich heimgeigen Vater, oder Den Tod ins Herz mir schreibe“ ebenfalls darin vertreten.

Hier noch eine vollständige Liste der 2018 für den Österreichischen Buchpreis sowie den Debütpreis nominierten Werke: