So lautet der Slogan, mit dem sich Georgien als Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2018 präsentiert. Angelehnt an die 33 Buchstaben des georgischen Alphabets, können Besucherinnen und Besucher die facettenreiche Literatur und Kultur des Landes kennenlernen.

Von 10.-14. Oktober 2018 findet wieder die Frankfurter Buchmesse statt. Sie ist die größte Fachmesse der Buch- und Medienwirtschaft. Jedes Jahr steht ein Land als Ehrengast im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Messehallen. Im Jahr 2018 dreht sich alles um Georgien. Grund genug für uns, auch unseren Kundinnen und Kunden eine literarische Reise in dieses faszinierende Land zu ermöglichen.

Georgien liegt am Schnittpunkt zwischen Europa und Asien. Es ist reich an Geschichte und Geschichten, die auch schon früh niedergeschrieben wurden. Ein eigenes georgisches Alphabet ist seit dem 5 Jahrhundert n. Chr. belegt, vermutlich sogar wesentlich älter. So stammt bspw. das georgische Nationalepos „Der Held im Pardelfell“ von Schota Rustaweli aus dem 12. Jahrhundert. Wir haben den Text in einer Nacherzählung von Tilman Spreckelsen ausgewählt, aufwändig illustriert von Kat Menschik.

Georgien ist ein traditionsreiches Land in ständigem Umbruch. Sechs deutsche und georgische Autorinnen und Autoren haben jeweils paarweise unterschiedliche Landesteile bereist und ihre Erlebnisse literarisch festgehalten. Daraus wurde eine amüsante, farbig illustrierte Entdeckungstour, nachzulesen in „Georgien – Eine literarische Reise“. Eine Liebeserklärung an die Hauptstadt Tiflis ist das Lesebuch „Zug nach Tbilissi“, in dem Schriftstellerinnen und Schriftsteller unterschiedlicher Herkunft und Epochen ihr Bild des „Paris des Ostens und Babylon des Westens“ zeichnen.

Das Land blickt auf eine bewegte Geschichte unter wechselnder Herrschaft zurück. Erst mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion kam 1991 die Unabhängigkeit und brachte viele neue Herausforderungen mit sich. Das Zusammenleben der zahlreichen Volksgruppen innerhalb des Landes – neben Georgiern leben Aserbaidschaner, Armenier, Russen, Osseten und viele andere ethnische Gruppen in Georgien – bietet genug Reibungspunkte, aber auch Chancen zum Aufbau einer bunten und vielfältigen Gesellschaft.

Was die Menschen in Georgien jedenfalls gemeinsam haben, ist ihre Gastfreundschaft. Familienfeste ohne reichhaltige Gaumenfreuden sind undenkbar. Der „georgischen Tafel“ setzen viele Kochbücher ein Denkmal. Wir haben einige außergewöhnliche und liebevoll gestaltete Exemplare aus den Verlagen Mandelbaum, Knesebeck und Ars Vivendi für Sie ausgesucht. Schmackhafte Khinkali, köstlicher Chakhokhbili und wärmendes Lobio dürfen darin nicht fehlen.

Darüber hinaus liegt noch allerlei anderes Lesenswertes georgischer Autorinnen und Autoren bei uns für Sie auf. Darunter auch der neue Roman von Nino Haratischwili, ein Klassiker von Otar Tschiladse, ausgezeichnetes von Zaza Burchuladze und noch einiges mehr!